19 März 2013 - 20:30

Sayyed Hashem Safi al-Din, ein hochrangiges Mitglied der libanesischen Hisbollah, hat auf einer Veranstaltung im Süden Libanons am Dienstag die USA vor Machenschaften im Libanon und in der gesamten Region gewarnt.

Sayyed Hashem Safi al-Din, ein hochrangiges Mitglied der libanesischen Hisbollah, hat auf einer Veranstaltung im Süden Libanons am Dienstag die USA vor Machenschaften im Libanon und in der gesamten Region gewarnt. In seiner Rede sagte er, den USA und ihren Verbündeten sei keine Alternative zur Absicherung ihrer Macht über die islamische Welt geblieben als Intrigen anzuzetteln. Jedes Mal, wenn ihre Pläne fehlgeschlagen seien, würden sie mit Zwietracht und Unruhe säender Politik ihre Ziele zu erreichen versuchen. Unter dieser Prämisse rief Sayyed Hashem Safi al-Din alle Bürger Libanons auf, sich ungeachtet ihrer ethnischen Zugehörigkeit, Religion und Parteizugehörigkeit für die Bekämpfung dieser Machenschaften einzusetzen. Laut einem weiteren Bericht telefonierte der stellvertretende Generalsekretär der Hisbollah, Naim Ghassem, mit dem Obersten libanesischen Mufti, Mohammad Raschid Ghabbani, wegen der jüngsten Übergriffe auf Scheichs, die die Befugnis hatten, eine Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) herauszugeben und kritisierte diese Angriffe scharf. Damit bezog er sich auf kürzliche Angriffe junger Libanesen auf vier sunnitische Geistliche in zwei von Schiiten bewohnten Stadtvierteln Beiruts.